Bevorzugt, weil deutsch

Ich weiß, ich wollte euch vorerst in Ruhe lassen und meine Hand schonen. Aber gestern gab’s den dicksten Aufreger der Woche, den ich nicht verschwinden lassen möchte, und bevor in einigen Wochen alles wieder vergessen ist, hier die Szenerie.

Gestern kam es mit einem Auto zu einem Mini-Rums, Unfall wäre übertrieben. Allerdings bestand der Fahrer des anderen Autos darauf, die Polizei zu rufen. Ein einfaches „Auf Wiedersehen!“ mit ’nem Zwacken in der Hand hat dem Angerumsten scheinbar nicht gereicht – wobei wirklich nichts Erwähnenswertes passiert ist. So rief ich also bei den werten Beamten an, schilderte die Situation und hatte schon in diesem Moment keinen Bock auf Mini-Gutachten, Ausfragerei und das Hin-und-Hergeschiebe von Schuld und Verantwortung, die sowieso klar auf meiner Seite war. Einige Minuten später kamen dann auch zwei Polizisten – ein Beamter mit dem Durchsetzungsvermögen eines Spielzeugautos und eine Beamtin, die ich unangenehm laut und ruppig in ihrer Art fand.

„Wat is denn passiert?“ Und bevor ich wirklich antworten konnte, fing der Angerumste auch schon an zu erzählen, was nicht alles kaputt sein könnte, um auch nur irgendwie Profit aus der Sache schlagen zu können. Der Mann hatte ein polnisches Kennzeichen und wurde von den beiden Polizisten von Beginn an ungerecht behandelt im Vergleich zu mir. Okay, ihr Sachverständnis hat so weit gereicht, dass sie keinen Verkehrsunfall dokumentieren wollten. Mir sind sie nicht ins Wort gefallen, dem Angerumsten hingegen ständig. Ich habe ihm meine Adresse aufgeschrieben, umgekehrt dasselbe Spiel. Allerdings hat mich die Beamtin zweimal gefragt, ob ich mir auch seinen Ausweis hab zeigen lassen.

Und so ging das eigentlich die ganze Zeit, in der die beiden Beamten da waren. Da böser Pole und auf der anderen Seite die arme kleine dumme Nuss, die zu blöd zum Fahren war, aber wenigstens deutsch und dadurch im Recht ist. „Sie haben ja genug Zeugen, machen Sie sich keine Sorgen. Nehmen Sie sich einen Anwalt, wenn er übertreibt.“ Das Einzige, was mich an der ganzen Situation ansatzweise erfreuen konnte, war die Tatsache, ohne großes Hin und Her mit der Versicherung usw. aus der Nummer rauszukommen. Das Verhalten der Beamten fand ich jedoch widerlich und völlig ungerechtfertigt. Okay, der Angerumste hat sich durchaus albern benommen und deutlich übertrieben. Unter objektivem Verhalten verstehe ich allerdings echt was anderes. Denn wäre der Angerumste genauso „deutsch“ wie ich gewesen, hätte die Situation sicherlich anders ausgesehen und der Umgang wäre von Beginn an anders gewesen.

Vielleicht ziehe ich ja mal die Arschkarte, wenn woanders bin. Weil ich dort nicht „heimisch“ bin. Weil ich deswegen angeblich anders bin. Weil ich darum scheinbar weniger intelligent und ernstzunehmend bin. Scheißegal, was passiert ist.

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Da verabschiede ich mich auch gleich wieder

Aber nicht lange. Ich war zwar noch nicht beim Arzt, kann mich allerdings schon mal für die nächsten Wochen verabschieden. Dank Sehnenscheidenentzündung wird’s in nächster Zeit nur für vulgäre oder sinnvolle Tweets reichen. Velleicht auch beides.

Und da ich beim Arbeiten schon stundenlang auf den Nummernblock einprügeln muss, klemm ich mir zu Hause das Rumgetippe mal. Auch wenn ich bis jetzt sowieso noch nicht sonderlich aktiv war.

Tschüssn und bis bald. :)

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Links des Tages

Nadine Lantzsch über ausgenutzte Netzneutralität und die MS Arschloch des Sexismus.

Die Mädchenmannschaft präsentiert Kleidung, die zum Kotzen anregt.

„Ich frage mich“ fragt das Mädchenblog. Und ich mich auch des Öfteren.

Danke!

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Die Sache mit der widerlichen Doppelmoral

Obwohl mein halbes Badezimmer mit Lush-Kram vollsteht, habe ich immer wieder das Bedürfnis, an dieser Firma rumzunörgeln. Wahrscheinlich weil ich immer noch nach der perfekten „Alternative“ suche ohne große Abstriche zu machen – seit sage und schreibe mindestens zwei Jahren. Aber ich fange mal vorne an…

Lush ist eine Kosmetikkette aus Großbritannien, dessen erste Filiale in Poole war. Mittlerweile gibt es weltweit mehr als 400 Geschäfte, davon 23 in Deutschland – Tendenz steigend. Das Unternehmen wirbt mit ökologisch angebauten und unter ethisch vertretbaren Bedingungen hergestellten Produkten, die nicht an Tieren getestet werden. Außerdem verzichtet Lush nach eigenen Angaben auf unnütze Verpackung, Plastik und nicht notwendige chemische Zusätze in ihren Kosmetika. So viel zur Theorie. Nur wie sieht’s denn aus, wenn die Marketingleuchte ausgeschaltet ist?

Was mich immer wieder wundert: Lush wirbt damit, hundertprozentig vegetarische Kosmetik herzustellen. Prinzipiell erstmal gut, weil klingt ja ökologisch korrekt und allgemein sinnvoll. Andererseits habe ich noch nie ein Shampoo gesehen, das neben Tensiden und Farbstoffen auch Mettwurst oder Salami-Extrakte enthält, meinetwegen auch Gelatine oder tierisches Lab. Wahrscheinlich soll damit nur nochmal der Aspekt betont werden, dass die Produkte tierversuchsfrei sind. Für viele Vegetarier_innen, die mir bisher so über den Weg gelaufen sind, ist das allerdings zweitrangig, wenn überhaupt. Mir ist es wichtig, auch wenn ich da manchmal inkonsequent bin und vielleicht doch mal wieder was von Unilever im Schrank landet.

Als Steigerung dessen sollen dann 70 % der Produkte vegan sein, sprich völlig frei von tierischen Produkten wie Honig oder Wollwachs. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, für diesen Eintrag alle veganen Produkte zu zählen und wirklich die Prozentzahl auszurechnen, weil ich mir sicher bin, dass hochgerundet wurde – Image und so. Im Endeffekt war mir das dann aber doch zu zeitaufwändig und zu blöd – entschuldigt.

Klingt alles noch ganz nett. Und noch besser: Lush nimmt auch kein Palmöl. Das Zeug war früher massenhaft in den Produkten enthalten, seit mehreren Monaten ist keines mehr drin – angeblich. Palmöl dient immer noch als Basis für verschiedene Tenside, zum Beispiel Natriumlaurylsulfat. Da Lush nicht nur Zuckertenside verwendet, ist davon auszugehen, dass also immer noch Palmöl enthalten ist bzw. zur Herstellung benutzt wird. Das ist wie mit Fanta: Gelatine steht nicht drauf, steckt aber trotzdem drin, weil der Orangensaft oder was auch immer das sein soll, damit geklärt wurde. Solange Palmöl nachhaltig angebaut wurde, will ich das auch nicht anzetteln, aber wenn ein Unternehmen lautstark behauptet, dass etwas nicht benutzt wird, wenn es letztendlich doch enthalten ist, ist es sicherlich egal, woher das Öl kommt, solange es in der Kasse klingelt. Wozu mir noch einfällt: Es gibt in meinen Augen keine nachhaltige Palmölnutzung, da die Pflanzen relativ schnell nutzlos sind und sowieso nur gepfuscht wird. Mehr dazu auch hier.

Zum ethischen Aspekt: Lush wirbt ja auch mit fair gehandelten Produkten bzw. Rohstoffen. Allerdings hat lediglich ein einziges Produkt das Fair-Trade-Siegel. Bei allen anderen Produkten sollen die Kund_innen auf Vertrauensbasis einkaufen. In einer E-Mail, die ich von Lush einmal bekam, wurde mir versichert, dass die Produkte nach ethischen Standards produziert seien und dass den Arbeiter_innen ein fairer Lohn bei gerechten Bedingungen gezahlt würde. Wie Unternehmen gerechte Bedingungen so definieren, finde ich allerdings fragwürdig. McDonald’s ist sicherlich auch stolz auf die (Kinder-)Arbeitsplätze in China, die durch Happy-Meal-Spielzeuge geschaffen werden. h&m ist sich auch keinerlei Schuld bewusst, wenn Arbeiterinnen in Zulieferbetrieben geschlagen werden. Würde ich eine der beiden oder auch zig andere Unternehmen fragen, wie deren soziale Verantwortung und Nachhaltigkeitsmanagement so aussehen, bekäme ich auch nur eine 20 Absätze lange E-Mail mit viel Bla-Bla. (Wobei ich mir die Schönrederei made by McDonald’s-Marketing schon live in einem Seminar anhören durfte. Ist aber ein anderes Thema und ich möchte Lush auch nicht unbedingt auf eine Stufe mit Mäcces, Procter & Gamble oder eben h&m stellen.)

Dazu kommt, dass die Mitarbeiter_innen in deutschen Shops gerade mal 7 Euro pro Stunde verdienen, wie mir eine ehemalige Mitarbeiterin erzählte. Bei einem Unternehmen, das stets und ständig die Moralkeule schwingt, kann man allerdings deutlich mehr erwarten. Dazu kommt, dass die Mitarbeiter_innen einem enorm großen Druck ausgesetzt sind, wie 2007 die Süddeutsche Zeitung schon einmal berichtete. Ob sich das mittlerweile wirklich geändert hat, kann ich persönlich nicht beurteilen. Die in den Türen eingebauten Zähler gibt es allerdings immer noch und das umsichtige Ducken der Mitarbeiter_innen, wenn sie Feierabend haben und das Geschäft verlassen, konnte ich schon mehrmals beobachten.

Dazu kommt, dass ich nicht nur einfach auf Vertrauensbasis einkaufen will, sondern gerne wissen möchte, was ich kaufe. Für Lush sollte es auch aus finanzieller Sicht kein Problem sein, diverse Siegel zu erstehen. Wenn ich mir überlege, dass eine Badekugel 5 Euro kostet, während die Produktionskosten sich auf nicht mal 25 Cent pro Stück belaufen und nur 2 % des Gewinns an wohltätige Organisationen gehen, frage ich mich, was mit dem Rest passiert. Abgesehen davon, dass es gehortet und zum weiteren Ausbau der Firma genutzt wird. Vernünftige Löhne und ein wenig Schotter für Labels sind scheinbar nicht drin – wobei die Siegel ja noch mehr Publicity einheimsen dürften.

Was den Verpackungsmüll angeht: Positiv anzumerken ist, dass die festen Produkte wirklich nur in Papier verpackt werden wie der Käse von der Theke. Warum mir jedes Mal mindestens zwei Mini-Produkte in Plastikschale UND Plastiktütchen in die Hand gedrückt werden müssen, verstehe ich bis jetzt noch nicht. Das fände ich selbst bei den großen Produkten sinnvoller, auch wenn mir die Papier-Verpackungen völlig reichen. Aber für 15 ml Shampoo muss ich keine Plastikdose bedrucken und nochmal in eine gesonderte Tüte stopfen.

Weiterhin finde ich die Standortwahl teilweise sehr ungewöhnlich. Im Forum wurde mir gesagt, dass die Standorte, an denen es keinen Öko-Strom gibt, halt einfach keinen solchen beziehen. Punkt. Beispiele dafür sind eben Einkaufszentren, in denen die Stromversorgung zentral abläuft. Laut Angaben der Administratorin laufen aber wohl alle Shops, die selbstbestimmt Strom beziehen, mit Öko-Strom. Zitat dazu:

Es sind alle Shops und HQ auf grünen Strom umgestellt worden.

Allerdings auf regionale Anbieter, die teilweise auch zu großen konventionellen Konzernen gehören und anderen konventionellen Strom auch anbieten.

Die Stromrebellen (EWS Schönau) und die wirklich unabhängigen ausschließlich Ökostrom anbietenden Firmen hätten wir gern genommen, da ging es aber leider nicht, all unsere Shops zu bedienen. Im Essener Hauptbahnhof wird zum 1.1.2011 auch Ökostrom bezogen, da wir dort de Strom der Dt. Bahn nutzen müssen und die erst ab Januar Ökostrom anbieten.

Quelle

Allzu viele Läden kenne ich nicht, aber der in Köln liegt zum Beispiel in einer Einkaufsstraßen zwischen Geschäften wie Deichmann oder h&m, genau wie der in Leipzig. Die Berliner Shops sind nicht wirklich passender hingesetzt worden. Lush in der Friedrichstraße befindet sich direkt neben Fossil, die haufenweise Zeug aus Leder und Pelz verkaufen. Hat auf mich den gleichen Effekt wie eine Bio-Molkerei neben einem Schlachthof, der zu Wiesenhof gehört.

Aber was mich ja immer noch am meisten aufregt, sind die geschönten INCIs. Keine unnötige Chemie, keine schädlichen Zusätze usw. In dem Punkt sage ich mir dann allerdings immer, dass Lush halt auch nichts anderes als eine halbherzige Alternative zur Standard-Kosmetik ist. Beispielsweise sind die Produkte vollgestopft mit Parabenen, Parfum, diversen Farbstoffen sowie anderen hübschen Wundermitteln der modernen Kosmetikindustrie. Schwer abbaubare EDTA steckt mittlerweile nicht mehr drin. Ich bin keine Chemikerin oder Laborassistentin, aber ich finde, bei einigen Begriffen, die so auf Etiketten stehen, sollten wir alle zusammenzucken und uns fragen, ob wir uns das wirklich an alle Körperstellen schmieren wollen. Wenigstens stecken weder Silikone noch Paraffinöle in den Produkten. Als ich das erste Mal von dem Zeug gelesen habe, was mittlerweile drei Jahre her sein dürfte, hätte ich am liebsten die komplette Dusche leergeräumt und alles weggeschmissen. Wenn ich heute John Frieda, Pantene Pro-V oder Gliss Kur im Duschinventar anderer Menschen sehe, überkommt mich schon leichte Übelkeit.

In diesem Sinne bleibt mir nichts weiter als Kopfschütteln und Halbherzigkeit. Auf Super-Öko-Zeugs, so bösartig es auch klingen mag, habe ich nämlich keine Lust. Das meiste Zeug davon stinkt nach Alkohol oder übertrieben nach diesen Duftölen, die en masse reingeknallt wurden, um den Alkoholgeruch zu überdecken oder um einen nicht vorhandenen Geruch mit einem zu ersetzen, der der heutigen Kosmetikindustrie gewachsen sein soll. Und wenn ich ganz ehrlich bin: Umso größer der Absatz der Firmen wird, umso größer wird auch das Marketing. Schließlich muss im Laufe der Entwicklung gespart werden, um den Gewinn zu erhöhen. Da sind die Reinemacher_innen von Weleda, Santé und Alverde auch nicht besser.

Und nun? Erstmal parfümierten Tabak rauchen, einen Apfel aus dem Discounter essen und später das Gewissen mit Lush reinwaschen – oder eben auch nicht. Ich bin eben auch nicht besser als der Rest.

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Links des Tages

Piratenweib über das Recht auf Faulheit und dass Reichtum nicht gleich Wohlstand bedeutet.

Die Mädchenmannschaft über die derzeitige Anti-Familienpolitik in Deutschland.

Warum eine Netiquette überflüssig ist, schreibt Antje Schrupp.

Danke für den Lesestoff.

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Soll ich jetzt lachen oder weinen? Vermutlich beides.

Ich bin heute gestürzt, aber vom Feinsten. Eigentlich finde ich meine eigene Grobmotorik und Ungeschicktheit immer wieder mehr oder weniger amüsant. Daher lache ich selbst, wenn’s so richtig weh tut – so wie heute.

Was habe ich eigentlich angestellt?
Ich war mit drei Freund_innen Tretboot fahren. Tolle Nummer. Viel Spaß, baden, lachen. Das Tretboot war super für vier Leute, sogar mit eigener Rutsche. Genau die Rutsche war dann aber auch das Problem, wenn ich ganz oben am Anfang auf den nassen Stufen stehe und vorne einer runterspringt. Zack, runtergefallen. Stufe für Stufe nach hinten. An und für sich keine Seltenheit, nur hätte eine Freundin nicht am Ende der Stufen gestanden und mich halbwegs aufgefangen, wäre ich mit dem Genick genau auf dem Boden angekommen.

Das schreibt sich jetzt weniger uninteressant, als es es eigentlich ist. Als ich dann nämlich auf dem Boden lag und alle drei um mich herum lachen konnten, wollte ich selber lachen – so wie immer. Ist ja witzig, wenn ich mich mal wieder blöd anstelle. Der Gedanke daran, dass das gerade echt knapp war in Verbindung mit den Schmerzen an Schienbein, Arsch und Zeh, brachte mich aber eher zum Heulen. Also kauerte ich da so rum, halb lachend über mein Pech, halb weinend vor Schmerz.

So geht es mir allerdings häufiger, wenn auch weniger schmerzhaft: Wenn ich als einziger Mensch gegen die Glastür laufe, über die Stufe stolpere, die ausdrücklich mit „Vorsicht Stufe!“ gekennzeichnet ist, mich jeden dritten Tag an meinen mir bekannten Möbel stoße, und alles umschmeiße, was sich auch nur irgendwie anbietet. Versehentlich, versteht sich. Dann reicht es allerdings nur dafür, dass ich darüber lachen kann. Ich stehe in meinen eigenen vier Wänden und muss darüber lachen, soeben über den Staubsauger gestolpert zu sein. Darüber, wie ich aus meinem mir nicht mehr neuen Bett gefallen bin. Wenn ich gerade mal nicht alleine bin, kann ich damit aber wenigstens auch meine Mitmenschen unterhalten. Eine eher traurige Gabe, wie ich finde, auch wenn Lachen über sich selbst prinzipiell ja eher gut ist.

Mit dem Gedanken, dass ich vermutlich die Einzige bin, die das irgendwie spannend oder gar unterhaltsam findet, sowie zwei Prellungen, mehreren blauen Flecken und einem schmerzenden Zeh gehe ich jetzt ins Bett. Mich nochmal darüber freuend, wie viel Glück ich mit meiner eigenen Grobmotorik immer wieder habe und dass ich damit nicht nur mich selbst unterhalten kann.

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Ab heute erweitere ich die Blogosphäre!

Designtechnisch sicherlich noch ausbaufähig – okay, mehr als das – aber ich arbeite daran. Heute bin ich erstmal glücklich, das Gröbste endlich hinbekommen zu haben, nachdem WordPress und Server nicht so wollten wie ich.

Worüber ich bloggen möchte? Gute Frage. Alles, was mich bewegt. Es gibt genug Dinge, die mich aufregen, die ich kritikwürdig finde oder die mich glücklich machen. Ab und an werde ich dieses Blog auch als Tagebuch missbrauchen – ob das jetzt eine Warnung, eine Vorahnung oder eine Drohung ist, sei mal dahin gestellt.

Deutlich aktiver werde ich weiterhin bei Twitter sein. Gebloggt habe ich vor einigen Jahren schon, allerdings passwortgeschützt und nur für mich selbst sowie zwei bis drei andere Personen, die Zugriff auf die beiden Blogs hatten. Diese existieren sogar noch, sind allerdings langweilige myblog.de-Baukästen, die ich irgendwie mit iFrames verschandelt habe. Ergo wirklich Tagebücher ohne Stift.

In diesem Sinne blogge ich ab jetzt also für die Öffentlichkeit. Und immer noch für mich selbst, wenn ich ehrlich bin. Auf ein reges Schreiben! :)

.adieu

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